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Donnerstag, 17. März 2011

Zentralisierungswahn

oder wenn der Wahnsinn kein Ende nehmen will!

Es wurden örtliche Reklamationsstellen abgebaut und zentral an einem Standort neu installiert.

Beispiel vor der Zentralisierung:

  1. ein Kunde reklamiert Fehlmengen auf seinem Leergutbeleg bei der Reklamationsabteilung des zuständigen Betriebes oder gleich beim zuständigen Fuhrparkleiter
  2. die Reklamationsabteilung übermittelt die Reklamation dem zuständigen Fuhrparkleiter; falls Kunde nicht schon direkt beim Fuhrparkleiter reklamiert hat, dann würde dieser Zwischenstep entfallen
  3. der Fuhrparkleiter ruft den dafür verantwortlichen Kraftfahrer an
  4. Fuhrparkleiter informiert den Kunden
  5. Kunde ist mit den Angaben des Kraftfahrers nicht einverstanden
  6. Fuhrparkleiter ruft Kraftfahrer nochmals abschließend an
  7. Kunde wird nochmals vom Fuhrparkleiter angerufen - die Reklamation wird zufriedenstellend geklärt

Beispiel nach der Zentralisierung:

  1. ein Kunde reklamiert Fehlmengen auf seinem Leergutbeleg bei der zentralen Reklamationsabteilung
  2. diese wiederum informiert nun telefonisch, bei viel Glück, den zuständigen Fuhrparkleiter
  3. der Fuhrparkleiter ruft den dafür verantwortlichen Kraftfahrer an
  4. der Fuhrparkleiter ruft die Reklamationsabteilung zurück und übermittelt ihr die Auskünfte des Kraftfahrers
  5. die Reklamationsabteilung übermittelt nun dem Kunden die Aussage des Kraftfahrers
  6. der Kunde ist mit dieser Aussage nicht einverstanden und ruft nun, so wie er es schon seit ewigen Zeiten zuvor getan hat, den Fuhrparkleiter selbst an
  7. der Fuhrparkleiter ruft nun nochmals den Kraftfahrer an, um die Angelegenheit abschließend zu klären
  8. der Kunde wird vom Fuhrparkleiter zurückgerufen - die Sache ist geklärt!
Dies ist nur ein Beispiel von Vielen!

Kommentare:

  1. Genial, eine Firma die in den letzten Jahren mehr Geschäftsführer hatte, als sie sich definitiv leisten konnte, spart ausgerechnet beim wichtigsten Personal vor Ort. Warum setzt sich der Aufsichtsrat, der ja immerhin aus Einzelhändlern besteht, nicht gegen solche Machenschaften durch ?? Lassen die sich wirklich freiwillig diese Service-Leistungen nehmen?
    Hallo Aufsichtsrat: Macht es euch Spaß, wenn auch für Euch alles immer umständlicher und kunden-unfreundlicher wird?

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  2. Lisa, du hast vollkommen recht.
    Was treiben diese Aufsichtsräte eigentlich?
    Diese Aufsichtsräte (arbeitgeberseitig), die sich, auch laut deiner Aussage, ja nur aus selbständigen Einzelhändlern zusammensetzen, werden meiner Ansicht nach nur nach ihrem jährlichen Boni Ausschau halten. Was mit dem Personal vor Ort passiert, wird diesen Damen und Herren 100%ig am A.... vorbei gehen.

    Ich denke und befürchte, dass die Redaktion dieses Blogs noch einiges an Arbeit vor sich haben wird, den Sinn oder Unsinn, der in Nordbayern passiert, zu analysieren und oder aufzuklären.

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  3. Ich war einmal stolz,Edekaner zu sein und vom Arbeitgeber geachtet zu werden.Jetzt ist die Edeka nur noch menschenverachtend,unsozial und profitgierig.Diesen Managern kann man nur alles Schlechte wünschen denn für Die sind wir keine Menschen,die sich für den Betrieb aufgeopfert haben. Schämt Euch,ihr Bonzen

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  4. auch ich wahr einst stolzer edeka-mitarbeiter,doch seitdem diese lidlfutzis bei edeka mitmischen geht alles trunter und drüber.ich bin schon über 10-jahre bei der edeka und habe solche schweinerreien noch nicht erlebt wie sie bei uns in hof -sachsen abgegangen sind erlebt.schon riesen sauerei das unsere bonzen immer mehr in der tasche heaben und uns wird die dividende gestrichen.ich hoffe das dieses jahr in der tarifrunde mal ein dickes dickes plus für uns arbeitnehmer herauskommt.wenn nicht bin ich bereit dafür vor dem tor dafür zu kämpfen.

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  5. Laßt uns zusammen etwas gegen das was in unser Firma passiert unternehmen,denn nur zusammen werden wir etwas erreichen.Gegen die möchtegern Betriebsleiter und Geschäftsführer die von Lidl,Kaufland,Norma etc gekommen sind und keinerlei Beziehung zur Firma und den Menschen haben die hier arbeiten!

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  6. Bitte ohne Rechtschreibfehler, kein Wunder das es bei uns so schnell bergab geht..

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  7. Wenn schon so ein unnötiger Kommentar, dann bitte auf die eigene Rechtschreibung achten (das und dass)!
    Wenn es bei uns bergab geht, dann bestimmt nicht wegen der Rechtschreibung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier ihre Meinung äußern.

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  8. an den "Anonym", der da Rechtschreibfehler anmakelt:
    nur mal so nebenbei, es heißt: kein Wunder, daß es ...
    wollen wir jetzt hier kleinlich werden, oder uns auf die wichtigen Probleme konzentrieren ?

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  9. Zitat letzter Geburtstagsgruss der Geschäftsführung:Wir wünschen alle von Herzen Glück,schaun Sie nach vorne und nie zurück.
    Das hätten die Herren wohl gern,nie werde ich vergessen wie ein Herr Rohrer mit uns umgegangen ist und ein Herr Franzke der leider immer noch da ist genau das gleiche getan hat und immer noch weiter macht!Einigkeit wird uns stark machen.Wer schreibt das die Betriebsräte nichts unternehmen hat schlicht und einfach keine Ahnung.Bin nur gespannt wer zur Fahne hält wenn es darauf ankommt!Denkt dran Ost und West interessieren bei der Sache nicht!Alle Läger zusammen und wir erreichen etwas!Glaub wir haben nichts mehr zu verlieren,außer unsere Arbeit!Dafür sollte es sich lohnen zu kämpfen!

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  10. Es hängt bei uns in der Kantine, ein guter Slogan an der Wand. Der da heißt: GEMEINSAM SIND WIR STARK...also Leute wir halten uns daran und kämpfen !!!

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  11. Alle die unzufrieden sind mit der tollen Edeka N-S-T Kauft nicht bei Edeka ein.
    Ich weis ich schade mir selbst und meinen Arbeitsplatz aber ich habe ein gutes Gefühl. Den dieser Konzern kriegt keinen cent von meinen verdienten Geld .

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  12. Kommissarische Leitung durch bisherige Geschäftsführung
    Der bisherige Sprecher der Geschäftsführung der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen, Stefan Rohrer, verlässt im gegenseitigen Einvernehmen das Unternehmen. Er hatte zuvor angekündigt, seinen Mitte 2012 auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern zu wollen. Stefan Rohrer scheidet mit sofortiger Wirkung aus.

    „Wir danken Stefan Rohrer für seine hervorragenden Leistungen und seinen großartigen Einsatz der letzten Monate“, sagte Gerhard Meyer, Aufsichtsratsvorsitzender der Großhandlung Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Rohrer habe die notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und damit maßgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Zu seinen Verdiensten zählen auch die Neuausrichtung der Expansionsstrategie sowie die Schaffung einer effizienten Verwaltung.
    Kommissarisch übernehmen Andreas Franzke, Heiko Kordmann und Dieter Stukenbrok die Leitung des Unternehmens.

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